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Hidden Valley  

Österreich

Österreich ist ein zunehmend wichtiger werdender mitteleuropäischer Weinproduzent, sowohl in Bezug auf Qualität als auch die Innovation. Die Weine sind nicht nur im eigenen Land besonders beliebt, sondern weltweit ist die Handschrift der österreichischen Wein bekannt und wird zunehmend begehrter. Das Land ist gesegnet mit einem einzigartigen Terroir auf dem eine Vielfalt an Rebsorten wächst. König des Anbaugebiets ist der würzig aromatische Grüne Veltliner.
Österreich liegt nördlich auf einer Breite von 47 bis 48 Grad und hat ein kontinentales Klima mit extremen Schwankungen im Winter und sommerliche Temperaturen. Einen großen Einfluss auf das Mikroklima hat auch die Donau, die durch die großen Weinregionen läuft und unter anderem für das milde Klima verantwortlich ist. Der Neusiedlersee im östlichen Bundesstaat Burgenland hat einen ähnlichen Einfluss. Der Ostwind weht aus den warmen pannonischen Tiefebenen und unterstützt die Herstellung hochwertiger Rotweine.

Es gibt 35 verschiedene Trauben aus denen österreichischer Qualitätswein entsteht. Bei 22 Sorten handelt es sich um weisse Reben und bei 13 um rote Reben. Grüner Veltliner und Riesling sind die Hauptrebsorten. Hervorragende Weine aus diesen Rebsorten findet man in der Wachau und im Weinviertel. Weitere wichtige Weißweinsorten sind Chardonnay, Welschriesling, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. Die österreichischen Rotweine werden in erster Linie aus Blaufränkisch, Zweigelt, Pinot (Blauburgunder) und Saint- Laurent gemacht.
Der Weinbau in Österreich geht zurück bis in die Römerzeit. In Carnuntum und der Thermenregionen wurden die ersten Reben vor ca. 2000 Jahren gepflanzt. Die steilen Terrassen entlang der Donau und ihrer Nebenflüsse, in der Wachau und im Kamptal wurden von Mönchen aus Klöstern in Bayern und Salzburg angelegt. In den Weinbergen von Wien existiert die Tradition des Heurigen (der Begriff wird sowohl für die Weinstube als auch das Weinglas genutzt), wo die Einheimischen den hausgemachten Wein des Inhabers genießen können.
Die Qualitätsstufen im österreichischen Weinbau
Lange Zeit galt österreichischer Wein als süße in Massenproduktion hergestellte „Plörre“. Es fand ein Umdenken statt und mittlerweile kommen Weine von Weltruf aus Österreich. Ähnlich wie in Deutschland, wird österreichischer Wein in Qualitätsstufen (abhängig vom Mostgewicht) eingeteilt. In der Wachau gibt es dann noch die eigenen Qualitätsmerkmale: Steinfeder, Federspiel und der hochwertigste Smaragd.
Seit 2003 setzt man auch in Österreich verstärkten Fokus auf die regionalen, gebietstypischen Charakteristika und es wurde die DAC Klassifizierung eingeführt (ähnlich dem Appellationsprinzip aus Frankreich).
Österreich Weinregionen befinden sich vor allem im Osten des Landes, an der Grenze zu Ungarn , der Tschechischen Republik, der Slowakei und Slowenien. In Niederösterreich wird etwa die Hälfte des gesamten Wein-Exports des Landes produziert .

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